Schloss Fuchsmühl
Schloss in Deutschland
Das Schloss Fuchsmühl liegt im Markt Fuchsmühl im Landkreis Tirschenreuth, am Ostrand des Steinwalds in der Oberpfalz. Es ist als Bodendenkmal und Baudenkmal registriert und umfasst Reste von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Bauten. Die Anlage umfasste im 14. Jahrhundert einfache Gebäude, die einen geschlossenen Bering bildeten, und wurde im 18. Jahrhundert durch die Schlosskapelle Mariä Opferung erweitert. Das Schloss war bis ins 12. Jahrhundert in Besitz der Herren von Fossenhofen. Im Dreißigjährigen Krieg verlor es mehrfach den Besitzer, bis es 1657 von Daniel von Froschheim übernommen wurde. Unter seiner Familie entstand 1688 ein Wallfahrtskirchlein, das die heutige Wallfahrtskirche Maria Hilf begründete. 1894 fand in Fuchsmühl die Holzschlacht statt, und 1937 wurde das Schloss an die Stadt Augsburg verkauft. Das Schlossareal besteht heute aus dem klassizistischen Schlossgebäude, dem Herrenhaus und der Schlosskapelle. Nach Westen führt ein Wirtschaftshof mit Brauhaus, nach Osten und Süden ein Landschaftspark mit Weihern und Gärtnerhaus. Die Schlosskapelle ist ein rechteckiger Raum mit Tonnengewölbe und Gräbern von Daniel von Froschheim und seiner Frau.
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- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Fuchsmühl
- Adresse
- Schloßallee 17
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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