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Burg Halstenbeck
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Halstenbeck war eine Niederungsburg aus dem 12. Jahrhundert, die in der Grafschaft Tecklenburg in Ostbevern stand. Sie lag nördlich der Bever auf einem künstlichen Hügel und war als Flieh- und Ritterburg bekannt. Die Burg war eingefriedet und hatte Verteidigungsanlagen, darunter Palisaden und Gräben. Die Hauptburg war ein mehrstöckiger Turm, vermutlich aus Backstein mit Fachwerkobergeschoss. Die Burg spielte eine Rolle im Konflikt zwischen Otto VI. und Bischof Florenz von Wevelinghoven. 1377 wurde sie vollständig zerstört, doch das Lehen blieb bei Tecklenburg. 1707 kam es zu Preußen, und 1714 wurde es an Hermann Sinderen verliehen. Die Ruinen sind heute noch sichtbar, besonders die Wälle und Erderhebungen. Die Sage vom Jüfferken von Halstenbeck erzählt von der tragischen Geschichte der Burg und ihrer Jungfrau. Heute ist der Ort durch die Beverauen geprägt, die 2003 renaturiert wurden. Die Umrisse der Burg sind durch angepflanzte Baumreihen sichtbar. Das Areal Halstenbeck/Beveraue ist Teil des Landschaftsplans Ostbevern, der den Schutz und die Entwicklung von Natur und Landschaft fördert. Die Region um die Burg ist Teil eines Biotopverbundsystems und bietet eine einzigartige Landschaft.
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- Art
- Burg
- Ort
- Ostbevern
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