📷 Immagine: Wikimedia Commons
Kloster Helgoland
ehemaliges Kloster in Deutschland
Das Kloster Helgoland war ein Franziskanerinnenkloster der Heiligen Familie, das nahe Mayen in der Eifel stand. Es wurde 1922 gegründet, nachdem die Gemeinschaft aus Belgien vertrieben worden war. Die Schwestern übernahmen die Ruinen des Restaurants „Helgoland“ und baute daraus ein Mutterhaus. Das Kloster wurde 1923 geweiht und bis 2010 als Stätte des Gebets und der Besinnung genutzt. Die Bet- und Besinnungstage des Kolpingwerks Diözesanverband Trier fanden seit 1935 in der Klosterkapelle statt. Die Idee stammte von Schwester Eva Maria Graef, die 1989 die ersten Gäste in das Kloster einlädt. Die Tage endeten 2010 nach über 20 Jahren. Die Schwestern betreuten das Kloster bis 2010, als es aufgrund des Alters der letzten Schwestern geschlossen wurde. Nach der Schließung stand das Kloster 2011 zum Verkauf, wobei es 2017 für 575.000 Euro an einen Investor ging. Die Immobilie wurde später in eine Wohnungsbaugesellschaft umgewandelt. Die religiösen Einrichtungen wie der Kreuzweg und der Friedhof wurden erhalten. Die Kapelle wurde profaniert, doch die Altäre und Kirchenbänke gingen an einen anderen Orden.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Mayen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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