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Moritzkirche
Kirchengebäude in Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
Die Moritzkirche in Halle (Saale) ist eine spätgotische Hallenkirche in der südwestlichen Ecke der Altstadt. Sie wurde ab 1388 an der Stelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet und ist heute in sanierungsbedürftigem Zustand. Die Kirche war bis 1964 als römisch-katholische Pfarrei und Stiftskirche der Augustiner-Chorherren bekannt. Sie ist St. Moritz, dem Schutzpatron des Bistums Magdeburg, geweiht. Die Kirche gilt als bedeutendes Beispiel der spätgotischen Hallenbaukunst im sächsischen Raum. Der Chor war Vorbild für viele Kirchen Mitteldeutschlands und wird als „Schlüsselwerk der mitteldeutschen Spätgotik“ bezeichnet. Die Kirche besitzt bedeutende Ausstattungsstücke wie Steinskulpturen, einen spätgotischen Hochaltar und eine Orgel aus dem Jahr 1925. Die Westfront der Kirche liegt an der erhaltenen Stadtmauer, und die Nordfassade grenzt an das ehemalige St.-Johannis-Hospital. Die Umgebung ist heute durch moderne Bauten des 20. Jahrhunderts geprägt.
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- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Halle (Saale)
- Adresse
- An der Moritzkirche 8, 06108 Halle (Saale)
- Erbaut
- 1557
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Nickel Hoffmann
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
- Seehöhe
- 92 m
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