Burg Auma
Burg in Deutschland
Die Burg Auma ist eine abgegangene Spornburg im Ortsteil Auma des Landkreises Greiz in Thüringen. Sie liegt direkt östlich der Liebfrauenkirche und stand auf einem 8 × 10 Meter großen Areal. Die Anlage war ursprünglich von einem Wohnturm und einem Wohngebäude auf der Westseite geprägt. Reste der Burg sind nicht mehr sichtbar, doch einige Bauteile wurden im Pfarrhaus verbaut. Die Burg war im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und gehörte zuerst den Grafen von Arnshaugk. 1328 wurde sie von den Landgrafen von Thüringen bestätigt und an die Reußen von Plauen vergeben. 1485 übernahm die albertinische Linie der Wettiner den Ort, später die Ernestiner. 1815 erwarb das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach Auma. Der Standort der Burg war strategisch wichtig, da sie den Schutz des Ortes und der Handelswege sicherte. Sie lag an einer Furt des Flüsschens Auma und war von Wehrtürmen und einem Zwinger mit Halsgraben umgeben. Die Anlage war klein, aber für den Schutz der Region und der Verkehrswege von Nord nach Süd sowie Ost nach West entscheidend.
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- Art
- Burg
- Ort
- Auma-Weidatal
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