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Oybin
Berg und Burg in Oybin, Sachsen
Der Oybin ist ein 514 m hoher Berg im Zittauer Gebirge im Südosten Sachsens, oberhalb des gleichnamigen Ortes. Der Berg besteht aus Sandstein und ist umgeben von steilen Felswänden. Auf dem Gipfelplateau liegen die Ruinen der Burg Oybin und eines Cölestinerklosters, das Kaiser Karl IV. 1369 gründete. Die Burganlage umfasst den gesamten Gipfelbereich und beinhaltet das Kaiserhaus, die Klosterruine und ein Burgrestaurant. Die Burg war im Mittelalter ein wichtiger Schutzpunkt für Handelswege und wurde von Kaiser Karl IV. als Alterssitz ausgebaut. Die Anlage wurde mehrfach angegriffen, insbesondere während der Hussitenkriege, doch die starken Mauern und Felsen schützten sie. Im 19. Jahrhundert begann die Wiederbelebung der Burg durch Museumsgründungen und Wanderer. Heute werden jährlich bis zu 100.000 Gäste angezogen, und es finden historische Feste statt. Der Aufstieg zum Gipfel ist in 15 Minuten möglich, und ein Rundwanderweg umfasst das gesamte Plateau. Auf dem Oybin erwartet man Ruinen, die von Malern der Romantik wie Caspar David Friedrich und Carl Gustav Carus dargestellt wurden. Die Burg und das Kloster sind Teil der kulturellen Erinnerung und werden in Führungen und Festen belebt. Die Klosterruine wird auch als Konzertplatz genutzt, und die historischen Mönchszüge verbinden die Gegenwart mit der Vergangenheit der Cölestiner. Die Ruinen sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Kulturinteressierte.
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- Art
- Berg
- Ort
- Oybin
- Seehöhe
- 514 m
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