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Dominikanerkloster Friesach
Kloster in Friesach, Kärnten, Österreich
Das Dominikanerkloster Friesach steht außerhalb der heutigen Stadtmauern im Norden der Stadt Friesach. Es liegt im Süden des ehemaligen Sackes, der 1216 von Hyazinth von Polen als erste Niederlassung des Dominikanerordens im deutschsprachigen Raum gegründet wurde. 1255 wurde das Kloster an der heutigen Stelle neu gebaut, und 1264 wurde eine Allerheiligenkapelle eingeweiht. Die Anlage wurde 1673 großteils errichtet und umfasst einen quadratischen Innenhof mit zwei Geschossen. Das Kloster war bis 1797 bestehen geblieben, obwohl es 1637 durch einen Brand beschädigt wurde. 1889 kehrten die Dominikaner nach Friesach zurück und gründeten 1892 erneut eine Niederlassung. 2015 wurde das Kloster an eine Trachtenmanufaktur verkauft, die bereits Werkstätten im Gebäude betrieb. Die Kirche wurde ebenfalls verkauft, der Käufer blieb bis dato ungenannt. Im Kreuzgang und in verschiedenen Räumen des Klosters befinden sich zahlreiche Grabdenkmäler aus verschiedenen Jahrhunderten, darunter solche von Uolbrecht von Liebenberg, Pilgrim Cellarius und Friedrich von Eberstein. In der Klausur ist eine Pietà aus dem 14. Jahrhundert aufbewahrt, und im Priorat befindet sich eine Schnitzfigur des heiligen Paulus aus dem 15. Jahrhundert. Die Kapelle enthält barocke und gotische Ausstattungsstücke, darunter eine Kreuzigungsgruppe und eine Figur des Petrus Martyr.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Friesach
- Adresse
- Stadtgrabengasse 5
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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