Burgstall Liebenstein
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Liebenstein ist eine ehemalige Höhenburg auf einer Hügelkuppe im nördlichen Bayerischen Wald. Er liegt im Stadtteil Liebenstein von Bad Kötzting im Landkreis Cham und ist Teil der Gemarkung Am alten Schloßberg. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas unter der Aktennummer D-3-6743-0007 gelistet. Sie befindet sich auf einer felsigen Hügelkuppe, dem Alten Schlossberg, und ragt 584 m ü. NHN in die Landschaft hinein. Die Burganlage hat eine historische Bedeutung, da sie vermutlich um 1150 von der Familie von Liebenstein erbaut wurde. Sie wurde im 13. Jahrhundert durch die Wittelsbacher erworben und war bis ins 15. Jahrhundert in Besitz der Chamerauer und Donnersteiner. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert nach Zerstörung durch die Hussitenkriege wieder aufgebaut und später als Steinbruch genutzt. Heute sind nur noch geringe Reste des Burgstalls erhalten. Der Burgstall liegt etwa 350 Meter nordwestlich der Ortschaft Liebenstein und ist umgeben von weiteren mittelalterlichen Befestigungen wie dem Burgstall auf dem Haidstein, der Burg Lichteneck und der Burgruine Runding. Die Anlage bietet einen weiten Ausblick über die umliegende Landschaft und ist Teil der regionalen Burgenlandschaft. Die Gegend ist geprägt von Hügeln und Tälern, die den Charakter des Bayerischen Waldes ausmachen.
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- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Bad Kötzting
- Erbaut
- 1150
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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