📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burgstall Troßberg
Abgegangene mittelalterliche Burg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz in Bayern
Der Burgstall Troßberg liegt auf einem Bergsporn des Schweinberges, etwa 55 Meter über dem Talgrund der Pilsach. Er befindet sich nördlich von Tartsberg, westlich der Langenmühle in der Gemeinde Pilsach. Die Anlage war von Natur aus an drei Seiten geschützt, nur die Nordwestseite wurde durch einen Halsgraben gesichert. Der Burgstall ist ein Bodendenkmal mit der Nummer D-3-6635-0007 und wurde als „Mittelalterlicher Burgstall Troßberg“ erfasst. Die Burg war ein Sitz der Vögte, die das Amt Litzlohe verwalteten. Sie wurden von den Grafen von Kastl und später von den Herzögen von Bayern gesteuert. Im Jahr 1293 ist ein Konrad Senfft nachweisbar, und 1377 war Heinrich der Zenger der letzte sichere Inhaber. Die Burg war Teil einer Familie, die auch Velburg und Lutzmannstein besaß. Die Anlage war Teil eines Netzwerks von Burgen in der Region. Der Burgstall liegt heute im Hochwald und ist nur noch durch den Halsgraben und einige Mauerreste erkennbar. Der Bereich ist Teil des „Felsen- und Kreuzwanderwegs“. Auf dem Felsplateau gibt es Spuren von Bebauung, wie Mulden und Hügel, sowie einen Kellerrest und möglicherweise eine Zisterne. An der Südspitze der Anlage sind noch Grundmauerreste eines turmförmigen Gebäudes erhalten.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Pilsach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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