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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
Kirche in Mistelbach (1248)
Die römisch-katholische Pfarrkirche hl. Martin in Mistelbach steht am östlichen Stadtrand der Stadt auf dem Kirchberg. Sie gehört zum Dekanat Mistelbach-Pirawarth und ist als Denkmalschutzobjekt gelistet. Die Kirche wurde 1135 als eine der 13 Eigenpfarren der Babenberger genannt und 1541 geweiht. 1639 entstand die Sebastianskapelle, und 1836 wurde das Langhaus neu gewölbt. 1902 wurde die Westfront nach Plänen von Julius Hermann umgebaut, 1958 restauriert und 1987 der Turm errichtet. Die spätgotische Hallenkirche ist dreischiffig und hat einen Langchor sowie einen barockisierten Südturm. Sie wird vom Friedhof im Osten und Nordosten umgeben, an dem Reste der mittelalterlichen Wehrmauer erhalten sind. Südöstlich steht die Kapelle der hl. Katharina. Die Kirche wird durch zwei Treppenanlagen vom Kirchberg erschlossen: die Marktstiege und die Pfarrstiege. Der Pfarrhof Mistelbach liegt südwestlich. In der Kirche befindet sich ein barocker Hochaltar aus dem Jahr 1735 mit dem Altarblatt der Mantelspende des hl. Martin, gemalt von Josef Plank 1880. Daneben steht eine Krippenaltar aus dem Jahr 1963. Die Orgel wurde 1950 von Johann M. Kauffmann gebaut und 2003 durch eine von Martin Pflüger ersetzt. Die Kantorei St. Martin besitzt seit 2013 eine neue Orgel der Firma Pflüger. Auf der südlichen Langhauswand sind Grabdenkmäler aus verschiedenen Jahrhunderten zu finden, darunter eine Grabplatte des Bäckers Niklas Haiperg aus dem Jahr 1512.
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- Art
- Pfarrkirche
- Ort
- Mistelbach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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