Ľubovniansky hrad

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Ľubovniansky hrad

Burg in der Slowakei

Die Lublauer Burg ist eine Höhenburg oberhalb der Stadt Stará Ľubovňa in der Oberzips. Sie wurde im späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert errichtet und diente als Schutzburg für Handelswege nach Polen sowie zur Sicherung der Nordgrenze Ungarns. Die Burg wurde erstmals 1311 als castrum Liblou schriftlich erwähnt und war bis 1412 mehrfach zwischen der Krone und verschiedenen Adelsfamilien wechselnd. Die Burg war 1412 Schauplatz eines wichtigen politischen Treffens zwischen dem ungarischen König, dem römischen Kaiser Sigismund und dem polnischen König Wladislaw II. Sie wurde 1412 an Polen verpfändet und blieb bis 1772 in polnischer Hand. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde sie erneuert und zu einer Renaissance-Festung ausgebaut. 1553 brannte die Burg fast vollständig nieder, doch der Wiederaufbau führte zu einer modernen Festung und einem Wohnsitz für Kastellane. Die Burg umfasst einen Burghof, Repräsentationsräume und Bastionen. Sie ist heute Teil des Ľubovňa-Museums und des Freilichtmuseums unterhalb des Burghügels. Die Umgebung umfasst das Umland der Oberzips, das in der Geschichte oft von Kämpfen und Zerstörungen betroffen war. Die Burg ist ein nationales Kulturdenkmal und steht unter Denkmalschutz.

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Art
Burg
Ort
Stará Ľubovňa
Erbaut
1400
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschützte Objekte in der Slowakei

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