📷 Immagine: Wikimedia Commons
Augustinerchorherrenstift Wittenburg
Kloster und ehemalige Burg in Niedersachsen, Kirche erhalten
Das Kloster Wittenburg wurde 1328 von Augustiner-Chorherren gegründet und steht auf dem Klosterberg, einem Ausläufer der Finie, im Landkreis Hildesheim. Die Burg Wittenburg, die den Namen gab, war im Mittelalter strategisch günstig gelegen, wo sich die Straßen B 3 und B 1 kreuzten. Nach dem Niedergang des Klosters im 16. Jahrhundert wurde der Ort zum Amtssitz und später zur Domäne. Die erhaltenen Bauten umfassen die gotische Klosterkirche aus dem Jahr 1497, eine Ruine des Wirtschaftsgebäudes und Teile der Klostermauer. Die Klosterkirche ist ein langgestreckter, einschiffiger Bau aus verputzten Bruchsteinen, der in zwei Hälften unterteilt ist. Der Ostteil, ursprünglich für die Mönche bestimmt, wurde ab 1590 als Gemeindekirche genutzt. Der Westteil diente als Scheune und wurde ab 2003 für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Kirche besitzt gotische Spitzbogenfenster, einen sechseckigen Dachreiter mit Glocke und Hinweise auf einen früheren Kreuzgang. Die Klostermauer und die Burganlage sind Teil des Denkmalschutzes. Im Westteil der Kirche finden heute Veranstaltungen statt, während der Ostteil als Gottesdienststätte genutzt wird. Der Klostergarten südlich der Kirche wurde 2011 erworben und ist heute als Streuobstwiese zugänglich. Von dort aus hat man einen weiten Blick ins Tal der Leine und ins Hildesheimer Land. Die Klostermauer ist in einem baufälligen Zustand und soll 2013 restauriert werden.
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- Art
- Burg, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
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