Rimpar

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Rimpar

Markt in Bayern, Deutschland

Rimpar liegt im unterfränkischen Landkreis Würzburg, etwa zehn Kilometer nördlich der Kreisstadt. Die Gemeinde grenzt im Nordwesten an Güntersleben. Sie besteht aus fünf Gemeindeteilen, darunter der Hauptort Rimpar und die Einöden Grundmühle und Veitsmühle. Das Gemeindegebiet ist nicht zusammenhängend und umfasst verschiedene Gemarkungen, darunter die Fläche der Gemarkung Rimpar mit 22,424 km². Die südliche Teilfläche umfasst die Gemarkungen Rimpar, Maidbronn und Maidbronner Wald, während die nördliche Teilfläche die Gemarkung Gramschatz bildet. Zwischen diesen Gebieten liegt das gemeindefreie Gramschatzer Wald. Rimpar wurde erstmals 1126 urkundlich erwähnt, als „Rimpure“. Die Gemeinde war im Mittelalter ein Zentrum der Herrschaft der Familie von Grumbach, die eng mit dem Hochstift Würzburg verbunden war. Im 16. Jahrhundert wurde die Gemeinde von Fürstbischof Julius Echter geprägt, der die Burg zum Jagdschloss ausbaute und die Pfarrkirche renovierte. Die Gemeinde entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum, mit der Gründung von Vereinen wie dem Liederkranz und der Schützengilde. In der Geschichte der Gemeinde spielten auch die jüdische Gemeinde und die Auswanderungswelle im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle. Rimpar ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche, die Orangerie und das Rathaus. Die Gemeinde veranstaltet traditionelle Feste wie den Maimarkt und den Bauernmarkt. Die jüdische Gemeinde, die seit dem 16. Jahrhundert ansässig war, hinterließ ein Denkmal in Form der Synagoge, die heute unter Denkmalschutz steht. Die Gemeinde hat auch eine reiche Geschichte der kulturellen und politischen Entwicklung, die bis in die jüngste Zeit reicht. Die Bevölkerung ist durch die historischen Ereignisse und die kulturelle Vielfalt geprägt.

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Art
Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Würzburg
Seehöhe
249 m
Fonti:Rimpar (CC0-1.0)

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