Monasteri

abbaye d’Ottmarsheim

Kloster in Frankreich

Das Kloster Ottmarsheim liegt im französischen Département Haut-Rhin, im Elsass, und ist ein ehemaliger Klosterstandort. Der Ort befindet sich an der historischen Fernstraße, die von Italien über Basel, Straßburg und Mainz in die Niederlande führte. Das Kloster war von 1030 bis 1792 Sitz eines Benediktinerinnenklösterns und eines adeligen Damenstifts. Die ehemalige Abteikirche, größtenteils aus dem 11. Jahrhundert, ist bis heute erhalten geblieben. Das Kloster war bis 1792 ein bedeutender Wallfahrtsort, insbesondere zu Reliquien des heiligen Quirinus. Es wurde mehrfach zerstört, etwa 1272, 1445–1446 und 1525. Nach der Reformation wurde es in ein Damenstift umgewandelt, das 1648 französisch wurde. Die Säkularisation 1790 führte zur Auflösung, doch die Abteikirche blieb als Pfarrkirche erhalten. 1848 kehrten Benediktinerinnen in das Kloster zurück und bauten ein neues Gebäude. 2004 gab der Konvent auf und das Kloster ging an die Kongregation Serviteurs de Jésus et de Marie. In Ottmarsheim steht die Annakapelle unter Denkmalschutz und wurde 1912 mit einer Orgel ausgestattet. Das Gästehaus aus dem 1711 erbaute wurde als Gendarmeriekaserne genutzt und blieb erhalten. Die ehemalige Abteikirche dient heute als Pfarrkirche. Die Klostergebäude wurden nach der Auflösung 1792 größtenteils abgerissen, lediglich die Kirche und das Gästehaus blieben erhalten.

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Art
Kloster
Ort
Ottmarsheim

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