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Remigen
Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz
Remigen ist eine Gemeinde im Bezirk Brugg des Kantons Aargau und liegt drei Kilometer nordnordwestlich von Brugg. Sie befindet sich in der Übergangszone zwischen dem Faltenjura und dem Tafeljura. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über den Südhang des Geissbergs, ein Weinbaugebiet, und wird von Tälern und Berggipfeln wie dem Bützberg und der Burghalden begrenzt. Die Fläche beträgt 787 Hektaren, wobei 446 Hektaren bewaldet sind. Nachbargemeinden umfassen Mettauertal, Villigen, Rüfenach und Mönthal. Remigen hat eine reiche Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1064, und das Dorf war Teil des Hofes Rein, der dem Kloster Murbach gehörte. Im 13. Jahrhundert gehörte Remigen zum Gericht Bözberg der Habsburger. 1803 wurde der Hof Rein aufgelöst, und Remigen wurde zur selbständigen Gemeinde. Die Bevölkerung stieg bis 1970 auf etwa 500 Personen, danach entwickelte sich das Dorf zu einer Wohngemeinde. In Remigen gibt es die Petruskirche, die erstmals 1347 erwähnt wurde und einen 12 Meter langen Pendel besitzt. Das Zehntenhaus des Hofes Rein wurde von einer habsburgischen Ritterfamilie bewohnt. Der Weinbau ist weiterhin von Bedeutung, mit 23,2 Hektaren Rebfläche im Jahr 2018. Die Gemeinde verfügt über einen Kindergarten und ein Schulhaus, während die Oberstufen in Brugg unterrichtet werden.
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- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Brugg
- Seehöhe
- 558 m
- Website
- https://www.remigen.ch
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