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Fürstliche Hofreitschule Bückeburg
Pferdemuseum in Niedersachsen
Die Fürstliche Hofreitschule Bückeburg ist ein Pferdemuseum in Bückeburg, Niedersachsen. Es liegt im historischen Marstall und Reithaus von Schloss Bückeburg, die zwischen 1609 und 1622 erbaut wurden. Die Gebäude dienten bis in die 1950er Jahre als Pferdestall der Fürsten zu Schaumburg-Lippe. 2004 wurde die Hofreitschule renoviert, um die Reitkunst des Barock und die Rassen der Barockpferde zu zeigen. Sie ist ganzjährig geöffnet und veranstaltet jährlich rund 250 Vorführungen der Reitkunst. Die Hofreitschule hat eine reiche Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Graf Ernst zu Holstein-Schaumburg baute den Marstall und Reithaus, wobei der zweite Marstall 1797 durch einen Brand zerstört wurde. Die Regentin Fürstin Juliane ließ das Ballhaus zum Reithaus umbauen. Unter Graf Friedrich Christian entstand eine Blütezeit mit bis zu 266 Pferden. Die Hofreitschule war eng mit der Spanischen Hofreitschule in Wien verbunden und betreute die Zucht der Bückeburger race. Im Museum im Marstall werden rund 1000 Exponate aus der Reiterei verschiedener Epochen und Kulturen präsentiert. Pferde von acht barocken Reitkunstpferderassen werden in Vorführungen in barocker Reitkunst gezeigt. Das Museum umfasst zwei Marstalltrakte mit 18 Pferdeboxen, eine Sattelkammer, ein Pferdemuseum und das Reithaus mit einer Sitztribüne für 180 Zuschauer. Im Schlosspark gibt es umzäunte Pferdekoppeln und Ausläufe mit einer Fläche von 6,5 Hektar.
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- Art
- Museum
- Ort
- Bückeburg
- Website
- http://www.hofreitschule.de/
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