Bishorst

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Bishorst

versunkenes Dorf im heutigen Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, archäologische Stätte

Bishorst war ein Dorf im heutigen Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein, das im 18. Jahrhundert durch eine Sturmflut in der Elbe versunken ist. Es lag in der Haseldorfer Marsch und war bis ins 12. Jahrhundert ein kirchliches Zentrum. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1142, und die Kirche wurde 1532 durch eine Flut zerstört. Im Jahr 1745 wurde das Dorf erneut schwer beschädigt, und nach weiteren Fluten wurde es 1751 vollständig ausgelöscht. Bishorst war bis zur letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts bewohnt, doch nach mehreren Fluten blieb nur eine kleine Siedlung. Die letzten Häuser wurden 1751 zerstört, und die Bewohner zogen nach Altendeich. Eine Ruine wurde 1936 abgebrannt und 1998 von der Stiftung Naturschutz abgerissen. Heute sind nur Überreste wie eine Warft und die Eschenallee am Siedlungsplatz zu erkennen. Der Bishorster Sand erinnert an den Namen und die Lage des Ortes. Die Ruinen von Bishorst sind Teil der Elblandschaft und werden durch die Strömung der Elbe gelegentlich freigelegt. Die Sage von Bishorst erzählt von einem Schutzort für Bischof Vicelin und einer alten Tradition, bei der ein Seil zur Kirche genutzt wurde. Die Bishorster erhielten ihren Namen, weil sie dem Bischof als Zuflucht dienten, und die Flut zerstörte schließlich das Dorf vollständig.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Kreis Pinneberg

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