Almásy-kastély (Gyulavári)
Schloss in Ungarn
Der Almásy-kastély in Gyulavári wurde um 1725 gebaut und mehrfach umgebaut. Er liegt auf einer halben Insel, die von der Fehér-Körös umschlossen wird. Die Gegend war im 17. Jahrhundert Teil eines Adelsguts, das 1698 von Löwenburg János Jakab erworben wurde. Später wurde der Besitz mehrfach übertragen, bis er 1794 von Gróf Almásy Ignác erhielt. Die Familie Almásy besaß den Kastély bis 1945, als die Gebäude und Grundstücke in eine Produktionsgenossenschaft übergingen. Der Kastély besteht aus 14 Zimmern, einem Wohnhaus, einem landwirtschaftlichen Gebäude, einer Kapelle und einem verbliebenen Park. Der Stil der Bausubstanz ist schwer zu bestimmen, aber die Mauerwerke und die kunstvollen Fensterläden, die von Adelskünstlern geschaffen wurden, sind charakteristisch. Die Kapelle besaß ursprünglich Fresken, die durch Schäden zerstört wurden. Die Kastélygebäude wurden nach dem Zweiten Weltkrieg ausgeraubt und bis 1948 als Lager genutzt. Im Kastély gibt es mehrere Ausstellungen, darunter eine zur Geschichte der nationalen Hymnen, die von Ferenc Erkel, dem Komponisten der ungarischen Nationalhymne, inspiriert wurde. Die Ausstellungen zeigen auch die Kultur der verschiedenen Ethnien, die in der Region lebten. Ebenfalls gibt es ein Naturmuseum mit interaktiven Elementen, in dem die Besucher über Pilze, Tiere und Pflanzen lernen können. Die Kastélygebäude und der Park sind Teil eines kulturhistorischen Denkmals, das seit 1990 als Schutzgebiet ausgewiesen ist.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Gyula
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