Heiligenstadt in Oberfranken

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Heiligenstadt in Oberfranken

Markt im Landkreis Bamberg in Bayern, Deutschland

Heiligenstadt in Oberfranken liegt im Leinleitertal im Naturpark Fränkische Schweiz – Frankenjura, südöstlich von Bamberg. Das Kleinzentrum gehört zum Städtedreieck Nürnberg – Bamberg – Bayreuth. Die Gemeinde umfasst 25 Gemeindeteile, die sich entlang des Tals der Leinleiter und der angrenzenden Jura-Hochfläche erstrecken. Veilbronn ist mit 329 Metern über dem Meeresspiegel der tiefste Punkt, während der Altenberg hinter Zoggendorf mit 583 Metern die höchste Erhebung darstellt. Der Ort wurde erstmals 1365 als Haldenstat erwähnt, was „Stadt an der Halde“ bedeutet. In der Geschichte spielte Heiligenstadt bei verschiedenen Kriegen eine Rolle, darunter der Hussitensturm 1430, der Bauernaufstand 1525 und der Dreißigjährige Krieg. Im 17. Jahrhundert war der Ort stark von Kriegsfolgen betroffen. 1541 erhielt Heiligenstadt das Marktprivileg, und 1580 wurde die Reformation eingeführt. Im 19. Jahrhundert entstand die Eisenbahnverbindung, die 1968 stillgelegt wurde. Die Gemeinde ist bekannt für ihre bergige Landschaft und die Langen Meile, die von Volkmannsreuth bis Teuchatz reicht. In der Region gibt es mehrere Kirchen, darunter die römisch-katholische Pfarrkirche St. Paul und die evangelisch-lutherische Pfarrkirche St. Veit und Michael. Die jüdische Gemeinde war im 18. Jahrhundert stark vertreten, wobei der jüdische Friedhof auf dem Berg Kuhlich das letzte Relikt dieser Zeit darstellt. Die politische Landschaft ist geprägt von der Gemeindeverwaltung und den Bürgermeisterwahlen, bei denen Stefan Reichold seit 2020 im Amt ist.

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Art
Markt in Deutschland
Ort
Landkreis Bamberg
Seehöhe
356 m

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