Krevese
Ortsteil von Osterburg
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Krevese ist ein Ortsteil der Hansestadt Osterburg in der Altmark, etwa 5 km nordwestlich der Stadt. Das Dorf liegt im hügeligen Gebiet der nordöstlichen Altmark und grenzt an Stapel, Bretsch, Röthenberg und andere Orte. Der höchste Punkt der Gegend erreicht nahe Polkern 73 m ü. NN. Die Landschaft um Krevese umfasst das Schutzgebiet „Ostrand der Arendseer Hochfläche“ und bietet Ausblicke bis zur Elbe und zum Havelberger Dom. Krevese hat eine reiche Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht. Das Dorf gehörte dem Benediktinerinnenkloster Marienthal und wurde im 13. Jahrhundert im Streit um das Sandpropsteidorf Lärz gelöst. Die Sage vom Emmakreuz berichtet von mehreren Bränden des Klosters. 1541 wurde das Kloster in ein evangelisches Jungfrauenstift umgewandelt. Das Rittergut Krevese entstand im 16. Jahrhundert, und die Gemeinde wurde 1994 zum Landkreis Stendal eingemeindet. Die Ortschaft umfasst die Ortsteile Dequede, Polkern und Röthenberg. Die evangelische Kirche St. Marien, ein Feld- und Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, ist ein sehenswertes Bauwerk. Die Gansen-Orgel aus dem Jahr 1721 und die Konzerte im Orgelsommer sind bekannt. Zudem sind das ehemalige Rittergut und zwei Meilensteine unter Denkmalschutz. Der Ortsfriedhof liegt in der Ortsmitte.
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- Art
- Ortsteil, Gemeinde in Deutschland
- Ort
- Osterburg
- Seehöhe
- 37 m
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