Augustinerchorherrenstift St. Maria, Hane, später Prämonstratenserinnenstift
Klosterensemble mit Kirchengebäude in Bolanden, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Kloster Hane war ein gemischt-geschlechtliches Stift der Augustiner-Chorherren in Bolanden, einem Ort im Donnersbergkreis. Es wurde 1129 von Werner I. von Bolanden gegründet und war ursprünglich dem heiligen Maria geweiht. Die Klosterkirche, ein romanisches Ensemble, steht heute als Konzert- und Festsaal zur Verfügung. Die restlichen Gebäude sind in Privatbesitz, das angrenzende Parkgelände dient als Veranstaltungsort. Das Kloster war bis 1564 bestehend, wobei es unter lutherischen Einflüssen aufgelöst wurde. 1689 wurde es im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört, später als landwirtschaftliches Gut genutzt. 1821 erwarb Georg Friedrich Hilgard den Besitz, der bis heute in Privatbesitz bleibt. Die Klosterkirche wurde 1957–1992 restauriert und dient heute als Veranstaltungsraum. Die Kirche zeigt Reste der ursprünglichen romanischen Basilika, mit späten gotischen Elementen. Sie besitzt einen Chorbogen, Spitzbogenfenster und einen 3/8 Schluss. Die Nordwand hat ein romanisches Seitenportal zum Friedhof. Die Südmauer enthält Rundbogenarkaden. Die Kirche ist bestuhlt und dient als Konzert- und Festsaal. Der Friedhof, der aus der Klosterzeit stammt, beinhaltet Grabsteine aus verschiedenen Epochen.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bolanden
- Erbaut
- 1079
- Baustil
- Romanische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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