forteresse de Paule

📷 Immagine: Wikimedia Commons

forteresse de Paule

archäologische Stätte in Frankreich

Die archäologische Fundstelle Paule-Saint-Symphorien liegt im Gemeindegebiet von Paule im Département Côtes-d’Armor in der Bretagne. Sie wurde 1988 bei Straßenbauarbeiten entdeckt und bis 2001 erforscht. Die Siedlung entstand im 5. Jahrhundert v. Chr. als befestigter Bauernhof und entwickelte sich bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. zu einer Festung mit Erdwällen, Gräben und Wachtürmen. Nach der römischen Eroberung wurden die Befestigungsanlagen zerstört, die letzten Gebäude wurden Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. verlassen. Die bekanntesten Funde sind vier Statuen aus dunkelgrünem Metahornblendit aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Die größte Statue, 43 Zentimeter hoch, stellt einen Mann mit Leier und Torques dar. Die Statuen wurden vermutlich als Opfergaben verwendet. Einige wurden neben römischen Altären oder in Heiligtümern gefunden, was auf eine Verehrung bis in die Römerzeit hinein deutet. Die Darstellung der Statuen ist unklar, doch sie könnten Ahnenporträts oder Gottheiten darstellen. Die Fundstelle bietet Einblick in die römische und gallische Kultur. Die Statuen und ihre Fundumstände zeigen, wie religiöse Praktiken und künstlerische Traditionen sich über Jahrhunderte entwickelten. Die Ausgrabungen ermöglichen ein Verständnis der sozialen Strukturen und der religiösen Bedeutung der Region. Die Umgebung um Paule-Saint-Symphorien ist geprägt von flacher Landschaft und nahem Meer, was die historische Bedeutung der Stelle unterstreicht.

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Art
Archäologische Stätte
Ort
Paule

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