📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Delmenhorst
nicht erhaltene Burg in Niedersachsen, Deutschland
Die Burg Delmenhorst, auch Schloss Delmenhorst, ist eine abgegangene Wasserburg auf der Burginsel im Süden der Stadt Delmenhorst im Oldenburger Land. Sie lag in der Delmeaue und war fast 500 Jahre der Mittelpunkt von Stadt und Grafschaft. Die Burg wurde 1259 erstmals urkundlich erwähnt und war bis 1482 ein wichtiger militärischer und politischer Standort. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutendes Renaissance-Schloss mit Lustgarten. Sie diente als Basis für Raubzüge und wurde mehrfach belagert. Nach dem Verlust der Herrschaft verfiel sie und wurde 1787 vollständig abgerissen. Die Reste der Burg liegen heute als Bodendenkmal in vier Metern Tiefe, während Spolien im Stadtmuseum zu sehen sind. Die Burginsel ist heute ein Park mit historischen Anlagen und Veranstaltungsflächen. Die Burganlage war ursprünglich von einem fünfeckigen Wassergraben umgeben. Man betrat sie über eine Brücke von Norden. Auf der Burginsel sind noch Grundmauerreste und Bodenmarkierungen zu erkennen, die den Grundriss des Wasserschlosses zeigen. Die ehemalige Burggräben sind heute Teil der Parkanlage und durchziehen das Gelände. Die Burgreste sind ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte und werden in der Region oft besichtigt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Delmenhorst
- Erbaut
- 1247
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