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Benediktinerinnenkloster Remse (Remisch)
Kloster in Deutschland; vermutlich Teil der ehemaligen Benediktinerinnen-Klosterkirche Remse, im Kern romanisches Bauwerk, neogotisch überformt Beschreibung s. Dehio, irrtümlich unter Anschrift K
Das Benediktinerinnenkloster Remse wurde im 12. Jahrhundert in der Gemeinde Remse im sächsischen Landkreis Zwickau gegründet und bestand bis 1533. Es lag auf einem Berghang am linken Ufer der Zwickauer Mulde. Der heute noch sichtbare Rest des Klosters, der „Rote Stock“, wird vermutlich als Teil der ehemaligen Klosterkirche angesehen. Die Dorfkirche von Remse, die auf der anderen Straßenseite liegt, wird ebenfalls als Teil des Klosters betrachtet. Das Kloster war reichsunmittelbar und stand unter königlicher Schutzherrschaft. Es erwarb im Laufe der Zeit zahlreiche Dörfer und Güter, blühte im 15. Jahrhundert auf und hatte um 1522 etwa 50 Bewohner. Nach der Reformation wurde es 1533 aufgelöst. Die ehemalige Klosteranlage wurde später von den Herren von Schönburg als Rittergut und später als Schloss genutzt. Der „Rote Stock“ blieb als Wohnhaus erhalten und diente als Nebenresidenz. Der „Rote Stock“ ist der einzige erhaltene Teil des ehemaligen Klosters. Er entstand aus dem Westwerk der Klosterkirche und wurde im 16. Jahrhundert zu einem Herrensitz umbenannt. Das Gebäude hat ein schlichtes Satteldach und wird durch eine seitlich angelegte Treppe erreicht. Im 19. Jahrhundert wurde ein Anbau für die Dienstboten hinzugefügt. Heute ist der Rote Stock als Mietwohnung bewohnt und wird als historisches Denkmal geschützt.
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- Art
- Haus, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Remse
- Adresse
- Kirchberg 5; 7
- Erbaut
- 1145
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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