Mecklenburg-VorpommernLandkreis Ludwigslust-Parchim

Haltepunkt Schwanheide

Haltepunkt auf der Bahnstrecke Berlin–Hamburg, ehemals Grenzbahnhof

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Der Bahnhof Schwanheide war ein Grenzbahnhof auf der Bahnstrecke Berlin–Hamburg während der deutschen Teilung. Er liegt im mecklenburgischen Ort Schwanheide und war auf der Seite der Deutschen Demokratischen Republik. Der Bahnhof wurde im Zuge der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit zum Haltepunkt umfunktioniert. Südlich des Haltepunkts befindet sich eine Überleitstelle mit einem Weichentrapez. Der Bahnhof wurde 1886 eröffnet und diente ursprünglich nur dem Personenverkehr. Ab 1908 wurde er auch für den Güterverkehr genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Bahnstrecke zwischen Schwanheide und Büchen durch die innerdeutsche Grenze geteilt. Der Verkehr wurde 1947 wieder aufgenommen, und bis 1953 verkehrten zehn Regel- und drei Bedarfsgüterzüge Richtung Westen. 1990 hielten Fernzüge nicht mehr in Schwanheide, und der Bahnhof wurde zum Haltepunkt. Heute halten lediglich Züge der Regionalexpress-Linie RE 1 in Schwanheide. Die Bahnstrecke ist für Geschwindigkeiten bis 230 km/h ausgebaut. Die Bahnsteige sind mit Sicherheitsanlagen versehen, da Fernzüge mit hoher Geschwindigkeit durchfahren. Das Grenzabfertigungsgebäude steht leer und ist dem Vandalismus ausgesetzt. Die Bahnsteige wurden 2026 um rund 30 m verlängert und erhöht.

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Art
Haltepunkt
Ort
Schwanheide
Seehöhe
18 m

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