📷 Immagine: Wikimedia Commons
Burg Beyenburg
ehemalige Burganlage an der Wupper
Die Burg Beyenburg war eine Spornburg auf einer Anhöhe in einer Wupperschleife neben dem Kloster Steinhaus im heutigen Wuppertaler Beyenburg. Sie lag an der Grenze zwischen den Grafschaften Berg und Mark und an einer Handelsstraße zwischen Köln und Norddeutschland. Die Anlage wurde erstmals 1336 urkundlich erwähnt, ihre Entstehungszeit ist jedoch unklar. Sie diente den Grafen von Berg und später den Herzögen von Jülich-Berg als Residenz und Amtssitz. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert als Residenz und Verwaltungsort bestehend. Ein Inventar aus dieser Zeit ist überliefert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie 1646 zerstört. Die Spuren der Anlage, wie das unbebaute Burggelände und zwei Stützmauern, sind seit 2004 als Bodendenkmal anerkannt. Sie war der Sitz des bergischen Amtes Beyenburg. Von der Burg aus wurde das Amt Beyenburg verwaltet. Die Anlage liegt inmitten einer Wupperschleife und hat einen Ausblick auf die umliegende Landschaft. Die Ruine ist Teil der Wuppertaler Denkmalliste und bietet Einblick in die Geschichte des Ortes. Die Lage an der Grenze und an einer Handelsstraße unterstreicht ihre strategische Bedeutung.
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- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Wuppertal
- Erbaut
- 1336
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
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