📷 Immagine: Wikimedia Commons
Schloss Marktbreit
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Marktbreit liegt in der Landstadt Marktbreit im Landkreis Kitzingen und ist ein ehemaliger Adelssitz. Es wurde 1580 von Freiherr Georg Ludwig von Seinsheim errichtet und diente zunächst der Frau des Bauherrn als Residenz. Später wurde es von den Fürsten von Schwarzenberg in ein Amtshaus umgewandelt. Bis 1806 blieb die Nutzung als Verwaltungsgebäude bestehen, wobei das Schloss ab 1806 als Landgericht und später als Amtsgericht diente. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es als Schulgebäude und Stadtbücherei. Das Schloss besitzt einen annähernd quadratischen Grundriss mit drei Geschossen und einem Treppenturm im Osten. Die Fassade ist mit Horizontalbändern, Volutengiebeln und Pyramiden gegliedert. Die Fenster sind von steinernen Kreuzpfosten geteilt und haben profilierte Überdachungen. Das Mittelportal ist über eine breite Treppenanlage zugänglich und wird von Säulen und ornamentalen Füllungen flankiert. Im Inneren wird das Schloss durch eine Mitteldiele in zwei Bereiche geteilt, wobei das Erdgeschoss als Amtsbereich und das Obergeschoss als Wohnraum diente. Im oberen Bereich befand sich zudem eine kleine Kapelle. Die Anlage ist als Baudenkmal und Bodendenkmal eingestuft und gehört zum Ensemble der Altstadt Marktbreit. Die Räume im Erdgeschoss und Keller sind heute teilweise an ein Restaurant vermietet. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Stadtsilhouette. Die Umgebung umfasst die Altstadt und die historischen Gebäude der Landstadt.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Marktbreit
- Adresse
- Schloßplatz 3
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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