📷 Immagine: Wikimedia Commons
Kapuzinerkloster Cochem
Ehemaliges Kloster in Cochem, Rheinland-Pfalz
Das Kapuzinerkloster Cochem ist ein ehemaliges Kloster in der Stadt Cochem an der Mosel, das 1623 gegründet und 1625 begonnen wurde. Es zählt zu den bedeutenden Sakralbauten der Barockzeit und wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten ab 2008 als Kulturzentrum genutzt. Die Anlage entstand durch Spenden und Schenkungen aus adeligen und bürgerlichen Kreisen, darunter die Familie Eltz-Kempenich, die 1000 Reichstaler zur Gründung beitrug. Das Kloster umfasst eine Klosterkirche, einen Kreuzgang, einen Krankensaal und mehrere Flügel. Die Kirche wurde 1635 konsekriert, und bis 1637 wurde der Klostergarten eingezäunt. Die Anlage wurde durch Spenden finanziert, darunter auch von Anna-Margarethe Cratz von Scharffenstein, die mehrere Gaben leistete. Die Kirche besitzt einen Hochaltar aus dem Jahr 1635 sowie Seitenaltäre und eine Marienkapelle. Zudem gab es eine Kanzel, ein Weihwasserbecken und Beichtstühle. Die Anlage bietet heute Räume wie einen Kreuzgang, eine Kirche und verschiedene Flügel. Die Umgebung umfasst den Moselfluss, die Stadt Cochem und den Klostergarten. Die Anlage wurde während des Pfälzischen Erbfolgekriegs 1689 beschädigt, wurde aber 1692 wiederhergestellt. Die Nutzung als Kulturzentrum ermöglicht kulturelle Veranstaltungen, private und öffentliche Nutzung.
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- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Cochem
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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