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Burgstall Wildenroth (Grafrath)
Burg in Deutschland
Der Burgstall Wildenroth ist eine abgegangene hochmittelalterliche Höhenburg auf der Amperleite im Gemeindeteil Wildenroth des Landkreises Fürstenfeldbruck. Er liegt auf dem nördlichen Hochufer der Amper, etwa 30 Meter über dem Fluss. Das Bodendenkmal hat einen typischen zweiteiligen Grundriss und umfasst eine Hauptburg im Westen und eine Vorburg. Der Bereich wurde durch Holzerntemaschinen und Baumaßnahmen wie die Anlage einer Lourdesgrotte und einer Kapelle beeinträchtigt. Die Burg entstand vermutlich im 13. Jahrhundert über einem wichtigen Amperübergang. Sie war politisch bedeutsam im Konflikt zwischen den Herzögen von Bayern und den Grafen von Andechs. Die Burg wurde mehrfach verpfändet und schließlich dem Kloster Fürstenfeld geschenkt. Bis 1803 blieb sie eine Hofmark des Klosters. Die Reste der Burg sind heute nur noch als Gräben und Erdwerke erkennbar. Der Burgstall bietet einen weiten Ausblick über das Ampertal und bis in die Alpen. Auf dem Plateau der Hauptburg war im Hochmittelalter eine gute Kontrollposition für den Machtbereich der Grafen von Andechs. Im Südosten steht ein Obelisk mit der Inschrift „Rassoburg 900“ und eine Kapelle St. Leonhard. Die Reste der Burg sind Teil des Bodendenkmal-Registers unter der Nummer D 1-7833-0009.
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- Art
- Burg
- Ort
- Grafrath
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