Erlenhöhle
Höhle in Schwelm
Die Erlenhöhle ist eine 263 Meter lange Höhle im Schwelmer Stadtgebiet, die sich im Westen der Stadt in der Linderhauser Senke befindet. Sie liegt in einem bewaldeten Gebiet nahe der Grenze zu Wuppertal, westlich des Schwelmer Gehöftes Erlen und nördlich des Krähenberges. Der Zugang ist durch ein Tor gegen unbefugtes Betreten gesichert. Die Höhle wurde 1902 entdeckt und während des Zweiten Weltkrieges als Luftschutzbunker genutzt. In den 1980er Jahren wurden zahlreiche Tierarten nachgewiesen, darunter Grundwassertiere wie Strudelwürmer und Höhlenflohkrebse. 1997 wurden durch den Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. Vermessungsarbeiten durchgeführt, nachdem die Höhle bereits zuvor gereinigt und mit einem stabileren Tor versehen worden war. Die Erlenhöhle ist ein literarisches Schauplatz und wurde in dem 1974 verfilmten Roman „Zündschnüre“ von Franz Josef Degenhardt verwendet. Sie ist Teil der lokalen Natur und bietet einen Blick in die unterirdische Welt der Region. Die Höhle ist Teil des Naturdenkmalstatus des Ennepe-Ruhr-Kreises und hat eine reiche Geschichte, die bis in das 20. Jahrhundert reicht.
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- Art
- Höhle, Naturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Schwelm
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