📷 Immagine: Wikimedia Commons
Stalburger Oede
Burg in Hessen, Deutschland
Die Stalburger Oede war ein mittelalterlicher Adelsitz in der Gemarkung Frankfurts, heute im Stadtteil Nordend. Sie lag an der Glauburgstraße und war ursprünglich eine Wasserburg mit Garten, Wiesen und Weiher. Die Anlage wird erstmals 1415 urkundlich erwähnt und ist bis in die Außenmauern des 15. Jahrhunderts erhalten. Die heutige Anschrift ist Glauburgstraße 80 und Humboldtstraße 67. Die Stalburger Oede war ein bedeutender Patriziersitz, der 1498 von Claus Stalburg erworben wurde. Er war ein reicher Frankfurter Bürgermeister und baute ein Familiensitzhaus in der Stadt. Die Anlage wurde 1552 während der Belagerung Frankfurts gebrandschlagt, wurde aber wiederhergestellt. 1812 ging sie an Rothschild, und ab 1873 wurde sie im Zuge der Stadtentwicklung umgebaut. Seit 1998 findet im ehemaligen Tanzsaal das Stalburg Theater statt. Die Stalburger Oede war ein zweigeschossiges Haus mit Wassergraben und Brücke. Sie hatte einen rechteckigen Grundriss und wurde im Barockstil umgebaut. Die Anlage umfasste rund 25 Morgen Land und war durch eine Hecke abgegrenzt. Das Gebäude blieb bis heute weitgehend erhalten, mit einem flachen Mansarddach aus den 1870er Jahren. Im Inneren gibt es noch Reste des 16. Jahrhunderts, und das Gebäude ist heute als Gaststätte und Theater genutzt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Frankfurt am Main
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