Burg Sassenberg
Schloss in Deutschland
Die Burg Sassenberg war eine Landesburg des Hochstifts Münster in Sassenberg im Kreis Warendorf, Nordrhein-Westfalen. Sie lag am Ufer des Flusses Hessel und war auf mehreren Inseln erbaut, die durch Gräften umgeben waren. Die Anlage umfasste Haupt- und Vorburg sowie eine Burgkapelle, die als Pfarrkirche diente. Die Burg war ein Schutzort gegen angrenzende Herren und diente als Jagdsitz der Bischöfe. Die Burg war bis ins 14. Jahrhundert urkundlich belegt und wurde im 16. Jahrhundert erneuert. Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen ließ sie erweitern und einen Fürstengarten anlegen. Im 17. Jahrhundert wurde die Vorburg barock umgestaltet, und Clemens August von Bayern baute ein Ballhaus und eine Orangerie. Die Schachblumenwiesen im Fürstengarten sind eines der wenigen Gebiete in Deutschland, in dem die Schachblume vorkommt. Die Burg wurde im 18. Jahrhundert größenteils abgerissen, und der Park verwilderte. In der Vorburg entstanden Gewerbebetriebe, und die Bauten wurden im 19. Jahrhundert stark verändert. Die Anlage ist heute als Kulturlandschaft geschützt, und die Schachblumenwiesen sind ein Schutzgebiet. Die Burgkapelle und das Burghaus sind als Denkmäler erhalten.
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- Art
- Burg
- Ort
- Sassenberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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