Ústecký kraj

Kienhaid

ehemalige Gemeinde in Tschechien

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Načetín I, deutsch Kienhaid, ist eine Wüstung im Okres Chomutov, Tschechien. Die Fluren der Siedlung umfassen eine Fläche von 860,6266 Hektar und gehören zur Gemeinde Kalek. Die Siedlung lag südwestlich des Čihadlo (Lauschhübel) und war von Wald umgeben, nur zur sächsischen Siedlung Kühnhaide hin war sie offen. Sie befand sich auf dem Kamm des Erzgebirges in einer Höhe von etwa 775 Metern. Die Siedlung entstand Ende des 17. Jahrhunderts als Wohnort für Waldarbeiter und Köhlern. Die Landwirtschaft war begrenzt, doch die Viehwirtschaft brachte Einkünfte. 1824 wurde eine eigene Schule gebaut, und 1869 entstand eine Triangulierungsstation. 1889 wurde Načetín I zur eigenständigen Gemeinde. 1939 lebten 211 deutsche Einwohner dort, die nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben wurden. Das Dorf blieb unbesiedelt und wurde 1948 offiziell aufgehoben. Die Siedlung war Teil der Gemeinde Kalek und gehörte kirchlich zu Kallich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Name Kienhaid aufgehoben und der Ort als Načetín I bezeichnet. Die einzige erhaltene Stätte ist das ehemalige Forsthaus. Die Region ist bekannt für extreme Wintertemperaturen, wie −34,4 °C in Kühnhaide im Winter 2011/2012. Die Lage in einer Senke zwischen Wäldern führt zu kühlen Nächten.

Orari e prezzi cambiano con la stagione e per questo non compaiono in questo testo.

Art
Wüstung
Ort
Kalek

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