📷 Immagine: Wikimedia Commons
couvent de Schwartzenthann
archäologische Stätte in Frankreich
Das Kloster Schwarzenthann war ein Augustiner-Chorfrauenstift im Reformverbund des Klosters Marbach. Es lag im Soultzmatter Tal in den Vogesen, nahe Soultzmatt im Elsass. Die Anlage war ursprünglich ein Doppelkloster, das mit dem Kloster Marbach verbunden war. Die Ruinen des Klosters befinden sich heute auf einer waldigen Anhöhe im Tal, in der Nähe von Wintzfelden. Das Kloster war bekannt für die von Guta von Schwarzenthann und Sintram von Marbach verfasste romanische Gebetbuch-Handschrift, den Codex Guta-Sintram. Dieses Werk ist bis heute vollständig erhalten. Die Ruinen wurden erst 1969 wiederentdeckt und sind heute nur noch spärlich vorhanden. Die Anlage war im 12. Jahrhundert gegründet worden. In der Nähe des Klosters, im Dorf Wintzfelden, gibt es einen Friedhof, auf dem noch Grabplatten und ein Sarkophag aus dem „verschwundenen“ Kloster Schwarzenthann zu besichtigen sind. Die Ruinen liegen einsam in der Natur, umgeben von Wald und Tal. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Tal und die Vogesen.
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- Art
- Archäologische Stätte, Konvent, Priorat, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Soultzmatt
- Adresse
- Klostergarten
- Erbaut
- 1124
- Denkmalstatus
- Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich
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