📷 Immagine: Wikimedia Commons
Basaltsteinbruch Weitendorf
Steinbruch in der Steiermark
Der Basaltsteinbruch Weitendorf liegt im unteren Kainachtal, am Südende des Kaiserwaldes, in den Gemeinden Wildon und Dobl-Zwaring in der Steiermark. Er ist Teil des Vulkan von Weitendorf, einem mittelmiozänen Schildvulkan. Die Steinbruchoberkante befindet sich auf 305 m Seehöhe an der Weitendorferstraße. Die umliegenden Ortschaften Weitendorf und Steindorf sind in der Nähe, die Landeshauptstadt Graz ist etwa 19 km entfernt. Der Steinbruch ist bekannt für seine Fossilien und Minerale, die seit dem frühen 20. Jahrhundert internationale Aufmerksamkeit erregten. Geoden im Basalt enthalten reichhaltige Mineralfunde, darunter Calcite, Aragonit und Quarzrasen. Über 100 Fossilienarten wurden im Steinbruch gefunden, darunter die Turmschnecke Turritella badensis und der Riesenhai Otodus megalodon. Die Fossilien ermöglichten eine biostratigraphische Einordnung in die Lageniden-Zone des Badeniums. Im Steinbruch gibt es verschiedene Räume und Wege, die die geologische Struktur und die Fossilienfunde zeigen. Die Steinbruchwand besteht aus dunkelgrauem Basalt, der von blaugrauen Mergeln und Sanden überlagert wird. Die Fossilien sind in einer Schicht aus Tonmergel eingebettet, die 1950 erstmals freigelegt wurde. Die Umgebung umfasst das Kainachtal, den Kaiserwald und die Ortschaften Wildon und Steindorf.
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- Art
- Steinbruch
- Ort
- Wildon
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in der Steiermark
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