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Schloss Gleina
Schloss im Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt
Schloss Gleina ist ein barockes Baudenkmal in der Gemeinde Gleina im Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt. Es wurde zwischen 1689 und 1739 vom Oberjägermeister Hans Dietrich von Geißmar errichtet und im örtlichen Denkmalverzeichnis unter der Nummer 094 82205 eingetragen. Die Anlage hat eine hufeisenförmige Gestalt und ist mit einem Mansarddach versehen. Das Schloss war bis 1945 Sitz der Gutsherren von Helldorf und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Altenheim genutzt. 1948 zog die erste Gruppe von Senioren ein, und bis 1954 lebten bereits 52 Bewohner dort. 2013 übernahm Felix Schenker das Schloss, um es als soziale Skulptur zu nutzen. Seitdem wird es als Kulturort genutzt, mit jährlichen Kulturanlässen und einer alle zwei Jahre stattfindenden Kunstbienale. Im Schloss gibt es mehrere Räume mit Rokokostuckaturen, darunter ein Speisesaal und ein Salon im Obergeschoss. Die Bibliothek besitzt eine Holzbalkendecke und vertäfelte Wände. Der Landschaftspark im Osten des Gebäudes enthält barocke Plastikfragmente und ein schmiedeeisernes Portal mit Vasenaufsätzen. Der Park ist über eine Durchfahrt im Mitteltrakt mit dem Schloss verbunden.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Gleina
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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