📷 Immagine: Wikimedia Commons
Želivský klášter
Kloster in Tschechien
Das Kloster Želiv liegt in der gleichnamigen Ortschaft im Okres Pelhřimov in Tschechien. Es wurde 1139 als Tochterkloster der Benediktinerabtei Sazau gegründet und 1148–1149 von Prämonstratenser-Chorherren aus Steinfeld besiedelt. Die Abtei war Teil der Prämonstratenserordnung und hatte umfangreichen Grundbesitz, über den sie auch das Patronatsrecht ausübte. Das Kloster war ein Zentrum der religiösen Ausbreitung und gründete weitere Klosterniederlassungen wie Geras und Pernegg. Die Abteikirche Mariä Geburt wurde im Stil der böhmischen Barockgotik erneuert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster 1950 geschlossen und bis 1991 als psychiatrische Anstalt genutzt. 1991 wurde es dem Orden der Prämonstratenser restituiert. Besucher können die historischen Gebäude, darunter das Refektorium, den Kapitelsaal und die Bibliothek, sowie die Abteikirche besichtigen. Die Umgebung umfasst die Ortschaft Želiv und die Region um Pelhřimov. Die Abtei war bis 1991 ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum, das bis heute als selbständige Abtei des Ordens existiert.
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- Art
- Kloster
- Erbaut
- 1211
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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