St. Petri (Seehausen)

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ChieseSachsen-AnhaltLandkreis Stendal

St. Petri (Seehausen)

Kirchengebäude in Seehausen (Altmark), Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

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Die evangelische Stadtkirche St. Petri in Seehausen (Altmark) steht in der von der Elbe geprägten Landschaft der Altmärkischen Wische. Sie ist ein Beispiel der Backsteingotik und wurde im 13. Jahrhundert als Verwaltungssitz des Bistums Verden und später als Propstei des Stifts St. Nikolaus in Beuster bedeutend. Die Kirche ist als Landmarke weithin sichtbar und prägt das Stadtbild. Die Kirche wurde im späten 12. Jahrhundert als dreischiffige Basilika errichtet und im 13. Jahrhundert durch einen Westbau erweitert. Das Portal aus dem Jahr 1220 ist mit einer einzigartigen Materialkombination aus Backstein und Sandstein ausgestattet. Im 15. Jahrhundert wurde sie zur Hallenkirche umgebaut, wobei Backstein als Baumaterial verwendet wurde. Die Türme wurden 1481 mit Spitzhelmen abgeschlossen und erreichen eine Höhe von 62 m. In der Kirche befindet sich ein Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert mit dramatischen Reliefs der Passion. Die Kanzel aus dem Jahr 1710 ist mit Akanthusschnitzereien verziert. Ein bronziertes Taufbecken aus dem Jahr 1868 und eine spätgotische Bronzeglocke aus dem Jahr 1528 vervollständigen die Ausstattung. Die Orgel, gebaut 1867, ist die größte noch erhaltene Orgel des Orgelbauers Friedrich Hermann Lütkemüller.

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Art
Kirchengebäude, Pfarrkirche
Ort
Seehausen (Altmark)
Baustil
Backsteingotik
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt

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