📷 Immagine: Wikimedia Commons
Castel Trabuschgen
Schloss in Österreich
Das Schloss Trabuschgen liegt am Nordrand von Obervellach und ist in Privatbesitz. Es ist eine bauchige Geländeerhebung, die aus slawischen Ursprünge stammt. Die Anlage wurde erstmals 1434 als Besitz von Balthasar von Kühnbug erwähnt und wurde im 15. und 16. Jahrhundert von den Khünburgern zu einem Renaissanceansitz ausgebaut. 1692 erwarb Hans Adam Stampfer von Walchenberg die Anlage, und seine Söhne bauten es barock um. Das Schloss besteht aus einem dreigeschoßigen Bau, der im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt. Die Schaufassade ist siebenachsig und nach Südosten ausgerichtet. Die Giebelbekrönung und das Portal sind aus der Mittelachse verschoben. Im ersten Obergeschoß des Stiegenaufganges sind vier auf Glas gemalte Wappenscheiben mit dem Datum 1572 verzeichnet. Die Innenräume wurden im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts gestaltet, darunter der große Saal mit Deckengemälden von Josef Ferdinand Fromiller aus dem Jahr 1716. Im Schloss gibt es mehrere Räume mit Stuckdecken aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie eine Kapelle mit illusionistischen Wandmalereien und figürlichen Darstellungen von Anton Zoller. Der kleine Saal im ersten Stock dient heute als Speisezimmer. Die Decke zeigt bemalte Durchzugbalken mit religiösen Szenen. Die Wandtafelbilder von Heinrich IV. und Maria de’ Medici, geschaffen um 1740, sind nicht mehr im Schloss.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Obervellach
- Adresse
- Obervellach 77
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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