📷 Immagine: Wikimedia Commons
Palais Wertl von Wertlsberg
Denkmalgeschütztes Objekt in Graz (36185)
Das Palais Wertl von Wertlsberg, auch Mariahilferhaus genannt, ist ein ehemaliges Stadtpalais in Graz, genauer gesagt an der Ecke Mariahilferstraße und Ökonomiegasse im vierten Bezirk Lend. Es zeichnet sich durch seinen schlossähnlichen Charakter aus, der sich besonders in den polygonalen Ecktürmen widerspiegelt. Das Gebäude entstand im zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts und wurde von der Familie Wertl zu einem Vierflügelbau umgebaut. Das Palais war bis 1743 in Privatbesitz, bevor es in den Besitz des Minoritenordens gelangte, der es bis 1781 an den Radmeister B. Sorger verkaufte. Ab 1803 wurde der Gasthof „Zum Goldenen Kreuz“ in den Räumlichkeiten betrieben. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt, doch es wurde 1958 und 1959 wiederhergestellt. Heute ist das Palais ein Teil des Grazer Kunstgewerbemuseums. Die Architektur des Palais umfasst einen viergeschoßigen Baublock mit einem kleinen Innenhof und polygonalen Ecktürmen. Die barocke Fassade ist in den Obergeschoßen erhalten, während das Erdgeschoß durch Geschäftslokale verändert wurde. Im Erdgeschoß gibt es Kreuzgratgewölbe, und in den höheren Stockwerken sind einfache Stuckplafonds vorhanden. Die Räume sind durch Pawlatschengänge verbunden, und das Portal mit Rankenschmuck stammt aus der ursprünglichen Bauzeit.
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- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Graz
- Adresse
- Mariahilferstraße 20- 22
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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