Esztergomi zsinagóga

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Esztergomi zsinagóga

ehemalige Synagoge in Esztergom, Ungarn, heute als Kulturhaus genutzt

Die Synagoge Esztergom ist ein ehemaliges jüdisches Gotteshaus in der Stadt Esztergom, Ungarn. Sie wurde 1859 erbaut, 1888 renoviert und im Zweiten Weltkrieg durch einen Bombenangriff schwer beschädigt. Nach dem Holocaust und der Vertreibung der Juden aus der Stadt blieb das Gebäude bis in die 1940er Jahre für religiöse Zwecke ungenutzt. 1962 kaufte die Stadtverwaltung das Gebäude und begann mit der Restaurierung, die 1964 mit der Eröffnung als Technika Háza (Haus der Technik) abgeschlossen wurde. Die Synagoge diente ab 1964 als Zentrum für technische und naturwissenschaftliche Vereine und wurde mehrfach saniert, um Konferenzen und Vorträge zu ermöglichen. 2006 erwarb die Stadt das Gebäude und nutzte es als Kulturzentrum. 2014 wurde die Synagoge von einem Neonazipartei für eine politische Veranstaltung genutzt, was die Bevölkerung erregte und zu Forderungen nach Abbruch des Events führte. Das Gebäude ist zwei Stockwerke hoch und hat eine Fläche von 1.216 m². Es besitzt zwei Türme an den Seitenfassaden, die durch ein dreifachbogiges Foyer verbunden sind. Die ursprüngliche Steinrampe aus dem Jahr 1888 führt zu einem Konferenzraum mit Übersetzungsbereichen. Vor dem Gebäude steht ein Martyr-Monument aus Bronze, das 1985 errichtet wurde. Die Außenwand trägt eine Plakette mit der Erinnerung an die vertriebenen Juden.

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Art
Synagoge
Ort
Esztergom
Erbaut
1888

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