Schloss Grötschenreuth
archäologische Stätte in Deutschland
Das Schloss Grötschenreuth liegt im Gemeindeteil Grötschenreuth der Stadt Erbendorf im Landkreis Tirschenreuth. Es ist ein denkmalgeschütztes Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-77-116-28 und zählt zudem als Bodendenkmal mit der Aktennummer D-3-6138-0117. Das Schloss steht auf einer Anhöhe über der Fichtelnaab und war bis 1972 eigenständige Gemeinde, ehe es zur Stadt Erbendorf kam. Das Schloss wurde 1611 von Egid Steinhauser als Wohnsitz errichtet und war bis 1849 Sitz eines Patrimonialgerichts II. Klasse. Die Familie von Weickmann lebte hier von 1651 bis ins 19. Jahrhundert. Die heutige Bausubstanz stammt aus dem 17. Jahrhundert, ergänzt durch barockisierte Ecktürme aus den Jahren 1924–27. Die Hofanlage und die Portalkuppel wurden in dieser Zeit errichtet. Das Schloss ist ein verputzter, zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach und einer Wappentafel über der Türe. Die rückwärtige Hofanlage und die Ecktürme sind Teil der historischen Bausubstanz. Die archäologischen Funde der frühen Neuzeit im Bereich des Schlosses sind ebenfalls als Bodendenkmal geschützt. Das Gebäude ist heute in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Erbendorf
- Adresse
- Grötschenreuth F 17
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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