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Kirche Maria im Elend zu Straßgang
Kirchengebäude in Graz
Die Kirche Maria im Elend zu Straßgang liegt im 16. Grazer Stadtbezirk Straßgang und steht am Nordosthang des Florianibergs über dem Grazer Feld. Sie ist eine römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche, die zu den ältesten Pfarrgründungen der Steiermark gehört. Die Außenwände der Kirche enthalten römische Grabsteine aus dem 2. oder 3. Jahrhundert. Auf dem Kirchenhügel gab es vor der Kirchengründung vermutlich einen Wachturm, an dessen Stelle später eine Georgskirche entstand. Das Patroziniumsfest der Kirche wird am 15. September begangen, dem Gedenktag der Sieben Schmerzen Mariens. Die Kirche wurde im 10. Jahrhundert als Georgskirche gegründet und 1140 zur selbstständigen Pfarrkirche erhoben. Im 15. Jahrhundert wurde sie um das Presbyterium erweitert und im Barock mit Altären versehen. Der Dachreiter stammt vom Architekten Johann Georg Stengg. Der Pfarrhof Straßgang ist ebenfalls spätgotisch. Der Innenraum der Kirche ist gotisch, mit barocker Ausstattung und neugotischen Portalen. Der Hochaltar im Chor wurde 1727 und 1728 vom Grazer Bildhauer Johann Jacob Schoy geschaffen. Hinter dem 1990 neugestalteten Altar steht die Straßganger Gnadenmutter, die ein Porträt Kaiser Friedrichs III. und Papst Pius II. enthält. Die Kanzel von 1773 zeigt die drei christlichen Tugenden. Die Altäre der Seitenkapellen sind dem heiligen Franz von Paola und dem heiligen Antonius von Padua geweiht.
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- Art
- Pfarrkirche, Friedhof
- Ort
- Graz
- Adresse
- Florianibergstraße 13
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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