📷 Immagine: Wikimedia Commons
Maschsee
künstlich angelegter See in Hannover
Der Maschsee liegt südlich des Hannoveraner Stadtzentrums und ist das größte Gewässer der niedersächsischen Landeshauptstadt. Er ist 2,4 km lang und 180 bis 530 m breit, wobei seine Fläche mit 78 Hektar messbar ist. Der See wurde künstlich angelegt und ist ein beliebter Ort für Wassersport und Naherholung. Der Maschsee entstand im Zuge der Leine- und Ihme-Regulierung im Jahr 1936. Die Arbeiten begannen 1934 und wurden durch ein öffentliches Arbeitsbeschaffungsprogramm finanziert, da 1932 fast 58.000 Hannoveraner arbeitslos waren. Das Projekt war auch Teil der NSDAP-Propaganda und wurde mit einer Einweihung am 21. Mai 1936 gefeiert. Auf dem See und in seiner Umgebung finden zahlreiche Aktivitäten statt. Im Sommer gibt es das Maschseefest mit rund zwei Millionen Besuchern, während im Winter Eislaufen und Eishockey möglich sind. Rund um den See gibt es Radwege, Laufstrecken und Bootsverleih. Zudem gibt es ein Strandbad, das seit 2009 von einer privaten Firma betrieben wird.
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- Art
- Stausee
- Ort
- Südstadt-Bult
- Erbaut
- 1936
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Niedersachsen
- Seehöhe
- 53 m
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