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Zamek w Otmuchowie
Burg in Polen
Die Burg Ottmachau liegt in Oberschlesien an der Glatzer Neiße, am südlichen Stadtrand der gleichnamigen Stadt Otmuchów. Sie befindet sich etwa 15 Kilometer westlich von Neisse und 70 Kilometer südwestlich von Oppeln. Die Burg war einst ein Residenzschloss der Breslauer Bischöfe und wurde im 12. Jahrhundert als Kastellanei des Bistums Breslau erwähnt. Sie war bis 1810 ein bedeutendes Schloss im Bistumsland und wurde später als Dotation an Wilhelm von Humboldt vergeben. Die Burg ist ein Symbol der gemeinsamen Geschichte mit dem Breslauer Bistum und wurde im 12. Jahrhundert durch eine Schutzurkunde des Papstes Hadrian IV. unter die Herrschaft der Bischöfe gestellt. Sie war bis ins 15. Jahrhundert eine wichtige Verteidigungsanlage und wurde mehrfach erweitert und umgebaut. Im 16. Jahrhundert wurde sie in ein Renaissanceschloss verwandelt, während der Dreißigjährigen Krieg zerstörte sie stark, wurde aber wieder aufgebaut. Heute ist sie als Hotel in Betrieb. Im Inneren der Burg gibt es eine „Pferdetreppe“ für Diener, einen Kamin mit beweglichen Wänden und eine Nische zur Abhörung. Der „Todessaal“ und die „Versenkung“ sind besonders spektakulär. Die Versenkung ermöglichte einen Absturz von 20 Meter in die Tiefe. Im Schlosspark befinden sich zwei barocke Lustschlösser, die heute die Stadtverwaltung beherbergen. Der Park wurde durch die Humboldt-Schwestern gestaltet und beherbergt seltene Bäume.
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- Art
- Burg
- Ort
- Otmuchów
- Erbaut
- 1376
- Baustil
- Gotik
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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