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Okoř
Burg in Tschechien
Burg Okoř ist eine gotische Höhenburgruine in Mittelböhmen, Tschechien. Sie liegt auf einem Felssporn im Tal des Zákolanský potok, westlich der Gemeinde Okoř. Die Burg war im 14. Jahrhundert eine der anspruchsvollsten Burgenbauten der Region. Die Anlage war ursprünglich im 13. Jahrhundert errichtet worden und gehörte bis 1359 dem Altstädter Bürger František Rokycanský. Die Burg war während der Hussitenkriege 1421 von den Hussiten erobert worden und wurde im 15. Jahrhundert umgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Anlage stark, und im 18. Jahrhundert wurde der größte Teil der Burg zerstört. Die Ruine blieb bis ins 19. Jahrhundert in Nutzung, als Notwohnungen für Arme eingerichtet wurden. Die Burg steht in einer tiefen Lage im Tal und wurde mit einer vorgeschobenen Befestigungsanlage im Osten gesichert. Ein Teich, der den Zákolanský-Bach umfasste, war Teil der Befestigungen der Unterburg. Im Frühjahr und Sommer finden historische Veranstaltungen statt, darunter Fechtkämpfe. Im Juni und August werden Open-Air-Festivals auf der Wiese unterhalb der Burg veranstaltet.
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- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Okoř
- Erbaut
- 2000
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
- Seehöhe
- 275 m
- Website
- https://www.okor.cz/
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