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ehemaliges Kloster im heutigen Polen
Das Magdalenerinnenkloster Lauban war ein religiöses Zentrum der Magdalenerinnen in der Stadt Lauban, heute Lubań in Polen. Es wurde 1320 gegründet und stand innerhalb der Stadtmauer. Das Kloster wurde mehrfach durch Brände zerstört, etwa 1427, 1488 und 1554. Im 17. Jahrhundert wurde es mehrfach wieder aufgebaut, unter anderem mit der Errichtung der St.-Anna-Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Kloster 1945 fast vollständig zerstört und bis 1879 abgetragen. Das Kloster war bis 1821 dem Bischof von Breslau unterstellt und übernahm Aufgaben in der Krankenpflege und Mädchenbildung. 1885 wurde ein Tochterkonvent in Slowenien gegründet. Nach dem Krieg verlagerten die Schwestern ihr Leben nach Rotthalmünster und später nach Seyboldsdorf. In Lubań existiert seit 1953 ein polnisches Mutterkloster der Magdalenerinnen, das heute noch aktiv ist. Das Kloster besaß mehrere Dörfer und Güter, darunter Hennersdorf, Pfaffendorf und Wünschendorf. Es erwarb auch das Dorf Günthersdorf und ein großes Gut in Sächsisch Haugsdorf. Bis 1905 führte das Kloster ein Basaltwerk, das später aufgrund finanzieller Probleme geschlossen wurde. Die Priorinnen des Klosters bis 1828 sind in der Geschichte dokumentiert.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Lubań
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