Panská skála

📷 Immagine: Wikimedia Commons

Panská skála

Naturdenkmal in Tschechien

Panská skála ist ein Basaltfelsen im Ortsteil Prácheň von Kamenický Šenov in Tschechien. Er liegt auf 597 Metern über dem Meeresspiegel und erreicht eine Höhe von etwa 30 Metern. Die Formation besteht aus senkrecht stehenden Basalt-Säulen mit einem Durchmesser von 20 bis 40 Zentimetern und einer Länge bis zu 12 Meter. Sie entstanden im Tertiär durch vulkanische Aktivitäten. Am Fuße des Felsens befindet sich ein kleiner See, der durch Regenwasser gespeist wird. Der Felsen war bis ins 20. Jahrhundert als Steinbruch genutzt worden, wobei die Säulen für Mauerwerk und Gewölbe verwendet wurden. Im Jahr 1878 begannen Versuche, den Gesteinsabbau einzudämmen, doch der Felsen verlor weiterhin an Masse. 1914 wurde er von der öffentlichen Hand erworben und unter Naturschutz gestellt. 1953 wurde die Panská Skála als geschütztes staatliches Natureigentum erklärt. Der Felsen trägt mehrere Namen, darunter Herrnhausfelsen und Kreuzberg, wobei die drei Kreuze auf dem Gipfel den Namen beeinflussten. Ursprünglich wurde er als Gehörnhaus bezeichnet, was später zu Herrnhaus führte. Eine Sage erzählt von einem Schloss, das auf dem Hügel stand und von einem bösen Herrn und seiner Frau bewohnt wurde. Nach Mordtaten verkaufte der Schlossherr seine Seele dem Teufel, und das Schloss brannte in einer Sturmacht nieder, wodurch die Basalt-Säulen sichtbar wurden.

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Art
Berggipfel, Schutzgebiet in Natur- oder Landschaftsschutz, Basaltsäulen, Nationales Naturdenkmal in der Tschechischen Republik
Ort
Kamenický Šenov
Erbaut
1933
Seehöhe
598 m

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