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Schloss Obing
Schloss im Landkreis Traunstein
Das Schloss Obing war ein abgegangenes Hofmarkschloss in der Gemeinde Obing im Landkreis Traunstein, Bayern. Es stand im Sundergau, dem Gebiet des Erzbistums Salzburg, und war im Mittelalter und frühen Neuzeit ein bedeutender Besitz. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7940-0067 geführt. Das Schloss war im 11. Jahrhundert im Besitz der Sieghardinger und später der Falkensteiner. Es war ein falkensteinischer Markt und wurde im 13. Jahrhundert von dem Salzburger Domkapitel verwaltet. 1540 erhielt die Hofmark Obing das Recht zur Hofmarkgerechtsame. 1662 fiel die Hofmark an das Kloster Seeon, bis zur Säkularisation 1803. 1806 wurde das Landesgericht nach Trostberg verlegt. Das Schloss war ursprünglich ein großes Bauwerk mit zwei Türmen, einer Brücke und einem Graben. Es umfasste einen viereckigen Hof mit Wirtschaftsgebäuden und einem Meierhof. Die Anlage war stark renovierungsbedürftig und wurde 1860 durch einen Dorfbrand vollständig zerstört. Die Ruinen sind heute Teil der Landschaft und Teil des Bodendenkmals.
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- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Obing
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- Bodendenkmal in Obing, #D-1-7940-006710 m
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