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Benediktinský klášter Rajhrad
Kloster in Tschechien
Die Abtei Rajhrad, auch als Abtei Raigern bekannt, ist ein Benediktinerkloster östlich der Stadt Rajhrad in Tschechien. Es gehört zum Bistum Brünn und liegt im Gebiet der historischen Region Mähren. Das Kloster wurde im 11. Jahrhundert auf Initiative des böhmischen Herzogs Břetislav I. gegründet und war ursprünglich eine Propstei der Abtei Břevnov. Die heutige Anlage stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde nach Plänen von Johann Blasius Santini-Aichl errichtet. Die Abtei hat eine reiche Geschichte mit mehreren Zerstörungen durch Kumanen, Hussiten und Schweden. 1813 wurde es zur Abtei erhoben und 1889 der Österreichischen Benediktinerkongregation vom hl. Josef angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es unter kommunistischer Herrschaft unterdrückt, doch 1990 wurde es nach einer Renovierung wieder als Kloster betrieben. Seit 2005 beherbergt die Abtei das Museum des Schrifttums in Mähren. Die Abtei bietet Räume wie die Klosterkirche, die von Andreas Schweigel gestaltet wurde, sowie einen Hochaltar mit Fresken von Josef Winterhalder. Die Anlage umfasst ein Klostergebäude, das nach dem Zweiten Weltkrieg als Kaserne genutzt wurde und 1990 wiederhergestellt wurde. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage östlich von Rajhrad sowie die historische Landschaft der Mähren geprägt. Die Abtei ist ein Zentrum des Benediktinerordens und hat bis heute eine kulturelle und theologische Bedeutung.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Rajhrad
- Erbaut
- 1045
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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